Kurz gestockt

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Endnoten“

Viele gute, starke, schöne Träume habe ich in jüngster Zeit mitbekommen; zwischendurch einige, die weniger angenehm sind; zuletzt ein Horrortraum: … ein donnerartiger Knall, ich erwache (im Traum) als Erwachsener in meinem Kinderzimmer, sehe, höre, wie das Nachbarhaus in Sekundenschnelle einstürzt und in der Erde versinkt, während gleichzeitig an selbiger Stelle ein schwarzer Kubus hochschiesst, fensterlos, laut knirschend und krachend und für immer – der Schrecken ist furchtbar, ich kann nicht mehr atmen, mich nicht mehr bewegen, der Herzschlag stockt, ich hocke, aufgewacht, schräg im Bett; unfassbares Entsetzen, obwohl alles in einem einzigen Moment geschieht und weder Trümmer noch Opfer zurückbleiben.

 

aus Felix Philipp Ingold: Endnoten
Versprengte Lebens- und Lesespäne

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Makaber

Marke: Rabe!.. aber kam er?

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

Gegengabe

Endnoten

0:00
0:00