Genial

FPI Clickmap 10. März Frühaufsteher Gedächtnis Gegessen 22. November Ohrwerk 11. Mai Hibiskus Mechanik Christlich Schweigen (II) Marcel 19. April Homo s-sa-sapi … ens Gotik Augenblick Rest Maske Unbedarft Unort Auftrag Schreiben (II) Abschied Inspiration

Jeder Klick ins Feld ein Beitrag mehr

»Geh nie, Aal; leg Ahle an; egal … ein Nagel.« Die eigentlich genialen Werke finden sich, als stetig werdende, in der Natur; so die Sprache … sie ist das größte Kunstwerk überhaupt, hat keinen Autor, ist Naturprodukt und kollektives kulturelles Organon in einem, konditioniert durch die menschlichen Stimm- und Sprechorgane, auf die sie ihrerseits verändernd einwirkt.

Was Sprache ist, wird augen-, ohrenfällig in der Wortkunst. Denn in der Wortkunst spricht keineswegs eine andere, der Alltagsrede entgegengesetzte Sprache sich aus; vielmehr kommt im künstlerischen Text die Sprache, kraft ihrer Künstlichkeit, der Natur am nächsten.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Taufe

Flaute. – Au! Fett… fault. – Tau Pfauen auf!

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Gegengabe

0:00
0:00