Sprachrohr

FPI Clickmap Engel Vezelay Hochsommer Exodus Fiktiv Hier Erwiderung Bahnhofplatz Einfluß (II) Zeit Heroisch Ankunft Einsamer Bartleby 25. Oktober 22. September Abends (II) Definition (I) Gemordet Soglio Krypta Umgekehrt Diebsgut Prosa

Jeder Klick ins Feld ein Beitrag mehr

Wenig erstaunt’s, wenn ein Autor wie Pasternak, den man als weltabgewandten Ästheten kennt, sich selbst vom schöpferischen Prozeß ausschließt, sich mit einer Assistentenstelle begnügt, die es ihm erlaubt und die von ihm auch verlangt, daß er der Sprache dazu verhilft, sich durch ihn als Poesie zu artikulieren: »Es ist vorgekommen, daß ich mich gefühlt habe wie ein Instrument, das von jemand anderem bedient wurde, um der Poesie den freien Lauf zu ermöglichen … so als wären meine Verse von einer fremden Hand geschrieben worden. In meiner Jugend«, so erinnert sich der späte Pasternak in einem Brief an Warlam Schalamow, »habe ich mich ganz der Macht dieses Fließens hingegeben.«

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Erik Satie

die Ekstase: der irre Christ rast; riecht er die Kasse? – Sieh, die Kritikertasse!

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

Gegengabe

Endnoten

0:00
0:00