Christoph Meckels Gedicht „Welcher Witz, sich im Rohstoff zu bewegen.…“
Welcher Witz, sich im Rohstoff zu bewegen. / Die Jahre häufen sich, die Zeit stürzt ab
Welcher Witz, sich im Rohstoff zu bewegen. / Die Jahre häufen sich, die Zeit stürzt ab
ANGENEHM DIESE WOHNUNG – Einer schreit Hilfe, / doch niemand hört.
ERDGEBET – Himmel, großer Deckel du / deck mich kleine Erde zu.
ALFONS AUS DER WUNDERTÜTENFABRIK – Ja, sagt Alfons, / ich bin in der Wundertütenfabrik,
LIED DER DREI SOLDATEN – 1 / George war darunter und John war dabei / Und Freddy ist Sergeant geworden.
KÖTZELERS NACHTLIED – wir haben zusammen gebrochen / dann hab ich allein gekotzt
MATIÈRE DE LA POÉSIE – Das Meer verhüllt von Licht: verhüllt von Helligkeit… / im Sinn von Licht: ein Lilienweiß um nichts zu sein
EIN LIEBESLIED – Komm zu mir in der Nacht - wir schlafen engverschlungen. / Müde bin ich sehr, vom Wachen einsam.
du verlierst dich an jeder Straßenecke / an den Wind, an eine Wolke, ans Leben
IN SOLOTHURN – Vor hundert Jahren suchte ich die schöne Magelone. / Sie liebte mich, ich war ihr gut genug.