Erika Burkart: Langsamer Satz
Die hier versammelten 64 neuen Gedichte versuchen die Zeit anzuhalten, in der Natur die Geheimnisse einzufangen, die sich in die Menschenwelt als Mysterien einschreiben.
Die hier versammelten 64 neuen Gedichte versuchen die Zeit anzuhalten, in der Natur die Geheimnisse einzufangen, die sich in die Menschenwelt als Mysterien einschreiben.
Die rohe, unartifizielle Formulierung, die Born programmatisch vom Gedicht forderte, das direkte Angehen der Dinge und Beziehungen, weisen ihn von den ersten Gedichten an als gesellschaftskritischen Autor aus.
Aus dem geplanten ersten Band der neuen „Sammlung Luchterhand“ ist die Veröffentlichung seiner „Letzten Gedichte“ geworden.
Man sollte den und die Dschinn nicht mit Dämonen gleichsetzen, sondern eher als übersinnliche Wesen auffassen.
In drei Kapiteln unterwegs: „Traumsaum“, „Pariser Lust“ und „Sternenstaub“
Selbstverständlich ist im 7. Gedichtband des Autors vom Tod – offen oder verdeckt – die Rede.
Richard Pietraß, sächsischer Blauwal in den Seen Brandenburgs, ist ein enthusiastisch Liebender, den weder Sinnestaumel noch Seelenschmerz stumm machten. Seine Liebesfontainen sind Jahresringe.
Wovon spricht die Dichtung zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Noch immer, oder nun erst, von der Wildnis der Gesellschaft.
Alles in allem sind wir in diesen Gedichten keine Freunde von mittelmäßiger Gesellschaft.
Ursula Haeusgen wählte dieses Buch zu ihrer Lyrikempfehlung 2015.