Nico Bleutge: klare konturen
In den sechs Zyklen seines ersten Gedichtbandes unternimmt Nico Bleutge eine Erkundung des Blicks, die unser ganzes Sehfeld umfaßt, Natur, Landschaft.
In den sechs Zyklen seines ersten Gedichtbandes unternimmt Nico Bleutge eine Erkundung des Blicks, die unser ganzes Sehfeld umfaßt, Natur, Landschaft.
Ron Winklers Lyrik ist, um es mit dem Titel eines seiner Gedichte zu sagen, ein „Leitfaden für Landschaftstouristen“ — zu denen wir heute alle geworden sind, wenn wir vor die Berg-, See- und Waldbilder der Natur treten.
In einer Zeit, in der die sozialen Systeme abgeschafft werden, die Grenzen zur Dritten Welt immer schroffer werden, von Kulturkämpfen die Rede ist, Massenarbeitslosigkeit zu einem Normalfall und Arbeit zu einer verhandelbaren Variablen geworden sind, ist es an der Zeit, diesen Themen, die wortwörtlich auf der Straße liegen, ein Forum zu bieten: in Form einer Gedichtanthologie, die es für die politische Lyrik seit zwanzig Jahren nicht mehr gab.
Vom hymnisch mäandernden Großstadtgedicht bis zum aphoristischen Zweizeiler — in den neuen Gedichten Ron Winklers finden sich immer wieder leuchtenden Fundstücke.