Sabine Scho: farben
Mit Gedichten und Bildern in Farbe durch die Innenwelt des Außenerlebens.
Mit Gedichten und Bildern in Farbe durch die Innenwelt des Außenerlebens.
Die Gedichte durchwandern Lichtungen und Wüstungen, ikonische Bildschichten, stoßen auf Schamquellen, surreale Meere, Gegenengel und Gehirnwellen.
Bei aller Verzweiflung dieser Gedichte, scheint jedoch stets Ergriffenheit und damit Hoffnung aus ihnen hindurch.
So ragen in den hier versammelten Texten erdbezogene Fragen aus Ich-Details.
Ein post-katastrophisches Kompendium, das Zentauren, Hybride, Roboter, Soldaten, Zivilisten in einem ebenso bezaubernden wie verwunschenen Reigen versammelt, als halbierte, zersplitterte, verlorene Subjekte, die den Leser mit den Entscheidungen des postmodernen Menschen und deren Folgen konfrontieren.
Viele der Gedichte in die Hohlhandmusikalität, insbesondere die Reihe der Wirbel, widmen sich Fehlleistungen, Unannehmlichkeiten, vom Haushaltsunfall bis zum Weltende
Denn so sorgfältig die Texte komponiert sind, verstehen sie Poesie doch als etwas, das sich außerhalb von Texten ereignet, auch wenn es sich an ihnen entzündet.
Wir begegnen „heimatlosen Klonen“, „Vögeln mit eingestickten Labeln“ und der Geburt von Nationen.
Ein Buch für den 14. März den Internationalen Pi-Tag.