Andreas Okopenko: Orte wechselnden Unbehagens
Dieser Band enthält auch Okopenkos „Versäufnisse“.
Dieser Band enthält auch Okopenkos „Versäufnisse“.
Zwei Wege, das sind zwei Gedichttypen, zwei Weisen, wie sich Erlebtes überführen läßt ins Erinnern.
Mit diesem vielfältig deutbaren Titel ist auch ein Hinweis gegeben auf den Versuch des einzelnen, sich der Geschichtsverfallenheit entgegenzustellen und eine Richtung einzuschlagen hin zu dem Ort der Erfahrung, die der Mensch nicht teilen, wohl aber mitteilen kann.
Viele Gedichte in diesem Band folgen den Blicken von Malern und nehmen so an dem Vorgang teil, der Bilder zu Wegen macht, in denen uns Welt näher kommt.
Auf den Gipfeln der Lyrik? Eine Zwischenbilanz.
Der Absturz ins Glück vollzieht sich nach dieser Hinwendung zur poetischen Erfahrbarkeit von Wirklichkeit; die Wunden, die dem Ich dabei zugefügt worden sind, werden zu Sinnesorganen, Welt wird wahrnehmbar als zu diesem Ich gehörig.
Helmut Heißenbüttel empfindet durch das fehlen eines Klappentextes Irritation und Erleichterung.
Für dieses Buch bekam Alfred Kolleritsch den Petrarca-Preis.