Ahnung

Indem ich mich der Liebe überlasse, ahme ich sie nach; ahne ich denn also immer schon, was mich erwartet.
So ahme ich auch, wenn ich schreibe, den Text nach, den ich ahne.


aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand.
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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