Nachts (II)

Plötzlich, aufgewacht aus schwerem Schlaf, war ich geblendet von einem hellen, fast weißen Schein, der mir, da ich jetzt aufgerichtet im Bett saß, wie eine Taschenlampe frontal ins Gesicht leuchtete; zwischen den leicht geöffneten Lamellen des Fensterstorens stak blinkend der Mond … so strahlend hatte ich ihn noch nie gesehen, es schien, als scheine er für mich allein.
Und dennoch war’’s kein Traum.

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aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand.
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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