H.C. Artmann: Das poetische Werk – Frühe Gedichte
Wie die Drucknachweise zeigen, sind die meisten der frühen Gedichte, wenn überhaupt, nur verstreut in Zeitschriften erschienen.
Wie die Drucknachweise zeigen, sind die meisten der frühen Gedichte, wenn überhaupt, nur verstreut in Zeitschriften erschienen.
Aus Gennadij Ajgis zahlreichen literarischen Essays, Reden, Gesprächstexten und poetologischen Notaten wird hier – erstmals in deutscher Sprache – eine repräsentative Auswahl vorgelegt.
Die zumeist experimentellen oder in erfundenen Sprachen geschriebenen Gedichte dieses Bandes sind um die zentrale Sammlung der 1964 in Malmö entstandenen „flaschenposten“ gruppiert.
In dem Band stehen Gedichte, die Brasch eigenständig und zu Lebzeiten publiziert hat, neben literarischen Hinterlassenschaften. Texte aus den frühen Jahren („Anna, komm…“) sind ebenso vertreten wie Arbeiten aus jüngerer Zeit, etwa eine Gruppe mit Brunke-Gedichten, die in den 1990er Jahren entstanden sind.
Die Verse des 23-Jährigen enthalten bereits den unverkennbaren Brinkmann-Sound, vielleicht etwas roher, beredter, persönlicher, expressiver als später publizierte Texte des Autors.
Im vorliegenden Band sind zum ersten Mal die beiden großen Dialektgedicht-Zyklen – „med ana schwoazzn dintn‟ und „rosn‟ – vereint, ergänzt um die Sammlung „med ana neichn schwoazzn dintn‟ und das separat erschiene Gedicht „i bin a bluadbankdirekta“, das in „rosn‟ eingeordnet wurde.
Zum 10. Todestag des Dichters wird dieses Werk nun neuerlich zur Diskussion gestellt, nicht mehr in einer notgedrungen schmalen Auswahl, sondern in seiner Gesamtheit.
Der vorliegende Band stellt zum erstenmal den „Aristokraten des Essays“, den begnadeten Polemiker, Analytiker und Stichler Endler mit Aufsätzen zur jüngsten „Szene“-Literatur in der DDR sowie zu Lyrikern wie Sarah Kirsch, Uwe Greßmann, Erich Arendt und Inge Müller vor.
„Ein Poet im ursprünglichen, ein Literat im besten Sinn, ein Mann, seinem Talent gewachsen.‟, wie es Heiner Müller nachruft, nachdem er die Bücher von Auden gelesen hatte.