Valéry

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»Mich befremdet, was ich kann, und es langweilt mich.« Mehr als fünf Jahre, zwischen 1912 und 1917, hatte Valéry an der Niederschrift der »Jungen Parze« gearbeitet, in seinen Heften findet sich dazu nur diese eine Notiz: »Wie ich Die Junge Parze gemacht habe … Referenzen: Vergil, Racine, Chénier, Baudelaire, Wagner, Euripides, Mallarmé, Rimbaud, Hugo, Glücke [?].« Referenz statt Schöpfertum; klarer ließe sich die Entstehung von Literatur nicht beschreiben. Die Ahnenliste genügt.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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