Ferruccio Delle Cave & Martin Hanni (Hrsg.): Lyrik im Gespräch
In diesem Band sind die Preisträger des „Lyrikpreises der Stadt Meran“ von 1993–2008 mit ausgewählten Gedichten versammelt. Die abgedruckten Texte sind auf einer beigelegten CD zu hören.
In diesem Band sind die Preisträger des „Lyrikpreises der Stadt Meran“ von 1993–2008 mit ausgewählten Gedichten versammelt. Die abgedruckten Texte sind auf einer beigelegten CD zu hören.
In einer Zeit, in der die sozialen Systeme abgeschafft werden, die Grenzen zur Dritten Welt immer schroffer werden, von Kulturkämpfen die Rede ist, Massenarbeitslosigkeit zu einem Normalfall und Arbeit zu einer verhandelbaren Variablen geworden sind, ist es an der Zeit, diesen Themen, die wortwörtlich auf der Straße liegen, ein Forum zu bieten: in Form einer Gedichtanthologie, die es für die politische Lyrik seit zwanzig Jahren nicht mehr gab.
Aus dem Tagebuch von Elke Erb, 14.12.07, 1 Uhr nachts: „Meins: das da – mit dem, was fehlt.“
William Carlos Williams (1883–1963) war der Doyen der modernen amerikanischen Poesie.
Die Gedichtbücher des Spracharchäologen Thomas Kling, die ein „textadersystem“ eint, sind für eine nachwachsende Autorengeneration stilbildend geworden.
„In den Jahren 2002 und 2003 reiste ich durch den – drei biologische Zonen und vier Zeitzonen weiten – Inselstaat am Äquator. Statt Fotos zu machen, fotografierte ich, wenn es die Hitze zuließ, mit Worten.“ konstatiert Martin Jankowski zu seinem Logbuch.
Im Grunde ist die Dichtung des griechischen Nobelpreisträgers Giorgos Seferis (1900–1971), schreibt Christian Enzensberger, „eine ganz einfache Dichtung; sie hat sich ein allererstes Schema bewahrt: Die Dinge sind, die Menschen tun…“
Ungaretti ist von nichts befangen; diese Freiheit ist es, was sein Dichten zu einem „offenbaren Geheimnis“ macht: lapidar, unzweideutig, schön wie ein Kieselstein in der Übersetzung von Ingeborg Bachmann.
Das beinhaltet das Buch: Die Entstehung der Übertragung, die „tangentiale“ Berührung von Übersetzung und Original, wird in der neuen Ausgabe vollständig als Faksimile abgebildet. Den Faksimiles folgen Celans Übertragung nach dem Text der Erstausgabe, sein Briefwechsel mit der Lektorin des Insel Verlages, Anneliese Botond, die ganz unterschiedlich akzentuierten Pressestimmen und ein Nachwort, in dem die Geschichte der Übertragung dokumentiert und Celans Übersetzungskonzept analysiert und bewertet wird.
Ungaretti: in der Sprache Celans.