Rezensionen

Oliver Mertins: Monachoi

Mertins schrieb die in den „Monachoi“ versammelten Gedichte, Essays und Fragmente auf seinen Reisen durch Indien, Bosnien, Vietnam, den Libanon und Sri Lanka. So ist das Buch auch ein Reisebericht, ein Bericht über das Erstarren weltbildender Religionen, über abstruse Weltenbummer, die sich als Philosophen ausgeben, über Kartoffelpüre lila färbende Gastarbeiter, über Drogen und die unsägliche Banalität, wenn ein Typ vollgekifft und ohne einen Pfennig Geld auf der letzten Dschunke in Kashmir den Namen ‚Paris‘ ausspricht.

Mehr lesen

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Oliver Mertins: Monachoi

Oliver Mertins: incubus versus phoinix

„Der Verfasser des, nicht ganz unmodisch nach Verschwörerlatein klingenden Titels ‚incubus versus phoinix‘ ist in Berlin geborener Berliner. Oliver Mertins’ Verlagsdebüt erweist sich jedoch bereits beim sporadischen Querlesen als eine Anthologie eines an translokalen Erfahrungen und Abenteuern geschulten Denkens, das den weit über den ansässigen Horizont hinausgreifenden Versuch unternimmt, die Erzählungen, Gedichte, Essays sowie blütenstaubartigen Partikel eines philosophisch verwurzelten Naturells zu belesenen Patiencen aufzufächern.“ Andreas Koziol

Mehr lesen

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Oliver Mertins: incubus versus phoinix

Anemone Latzina: Tagebuchtage

Dem Verstummen gerade noch entronnen, sich aufreibend in politisch schmerzenden Tagen, zu sich findend in der strengen Form des Sonetts, gelöst sprießend in den frühen, vom Reisefieber markierten Versen, schafft sie es, eine Lebenssituation wiederzuspiegeln, die erhellt.

Mehr lesen

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Anemone Latzina: Tagebuchtage

Gino Hahnemann: Sizilien schweigt

Hahnemann huldigt keiner Homosexualität. Er spricht über Sorge, Sehnen, Segen des Homosexuellen. In allen Gedichten ist der Hauch der Heimatlosigkeit. Die ist nun wahrlich nicht nur das Geschick und Schicksal der/des Homosexuellen. Aber wer hat dafür, das erforderliche feine Gespür und wer dann die Fähigkeit, es zu formulieren wie Gino Hahnemann in seinen Gedichten? Für sich. Für andere. Immer wartend auf Wunder.

Mehr lesen

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Gino Hahnemann: Sizilien schweigt

Eberhard Häfner: Excaliburten

Aber wer Vergnügen an den existentiellen Spielen der Poesie hat, kommt auf seine Kosten. Mir geht es mit diesen Gedichten oft wie unter einer Worte-Dusche: Nicht alles (be-)trifft mich, etliches geht ungenutzt daneben. Aber der Rest, der bleibt, bietet für mich Vergnügen in Fülle.

Mehr lesen

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Eberhard Häfner: Excaliburten

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Heiraten

heiteres Raten; hartes Reiten. – Alle Arten von Streit…

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

0:00
0:00