Heinz Czechowski: Die Pole der Erinnerung
Autobiographie.
Vom Profanen bis zum Erhabenen, vom flotten Gesang bis zum Stottern, vom tiefen Ernst bis zum Spiel mit Klängen und Formen.
Bleutges Gedichte führen in die Vergangenheit hinein, machen historische Schichten und Stimmen lesbar, von der Zeit des Barock bis zu den Resten des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Sylt.
Jane Wels hat für ihren zweiten Gedichtband einen treffenden Titel gefunden, der den geheimnisvollen dichterischen Prozeß einfängt.
Traumstücke, Redepartikel, Prosagedichte, zerbrochene Sonette, Sequenzen wie aus Unfallprotokollen.
Die Vielfalt des poetischen Werks von Klaus Merz: das Beiläufige, dem er neue Tiefe und Weite abgewinnt; unscheinbare Momente, in denen sich Türen zur Erinnerung auftun; der Dialog mit Musik und bildender Kunst, deren Bälle er aufnimmt und weiterspielt.
Seine Gedichte sind poetische Transformation: Personen, darunter Klassiker des Anarchismus wie Bakunin und Kropotkin, entstehen bei ihm gleichsam durch ihre Namen, so wie die Zeilen durch Sprache entstehen.
Ein Geburtstagsgeschenk von Klaus Wagenbach an sich, sie u.a.
Sein poetisches Register reicht von einer erstaunlichen Metaphernvielfalt über Anspielungen auf Mythen, Legenden und Märchenmotive bis zu parabelartigen Texten oder Porträtgedichten.