Pia Birkel: schmelzwert
Pia Birkels Gedichte leben von der Bewegung und von der Spannung, die ihr vorausgeht.
Pia Birkels Gedichte leben von der Bewegung und von der Spannung, die ihr vorausgeht.
Jörg Schieke bietet mit seinem Gedichtband eine feinsinnige Collage – oder lyrische Parodie? – unserer unheilen Welt.
Die Gedichte wirken geerdet und beziehen den Alltag mit ein, doch zugleich formulieren sie Utopien und haben den Kometen am Himmel im Blick.
Seine Gedichte sind poetische Transformation: Personen, darunter Klassiker des Anarchismus wie Bakunin und Kropotkin, entstehen bei ihm gleichsam durch ihre Namen, so wie die Zeilen durch Sprache entstehen.
Die Verlagsankündigung spricht u.a. von „Adriatischen Gedichten“.
Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen.
Verstehen hieße also, den Bewegungen der Gedichte zu folgen, und die Kommentare sind, wenn man so will, choreografische Anweisungen.
„Vielleicht stehen ja Utz Rachowskis Texte, deren Orte sich über den Norden des Erdballs verteilen, eben für jene andauernde Rückkehr. Für einen ständig anfallenden Heimweg.“ mutmaßt Jan Kuhlbrodt in seinem Nachwort.