Paulus Böhmer: NO HOME
Das letzte von Paulus Böhmer fast abgeschlossene Werk.
Die Zeichnung auf dem Umschlag heißt råk, eine offene Stelle im Eis. Wenn das Eis bricht, öffnet sich einer Wake. Mit den Gezeiten springen die Zahlen hoch und runter.
Das Langgedicht in seiner Kurzweiligkeit.
Der Übersetzungsweg gegen die Wand. „das vierte praktische bruchstück zu einer theorie der schlechten übersetzung“ vom Autor so genannt.
Vom Gründungsknappen der Lyrikknappschaft Schöneberg, Mit-Glied des Impro-Kollektivs DAS WEIBCHEN.
„Rumbalotte“ bedeutet Ruhm und Ehre der baltischen Rotbannerflotte und ist oft als Tattoo gestochen auf der Fleischpeitsche baltischer Seeleute zu finden. Die Langform des Schriftzuges ist nur im Kampfzustand lesbar. Alles weitere bei Bert Papenfuß.
Die ersten Anzeichen einer Oper der „Lyrischen Orgie“. Man beachte das Gedicht des Soldaten Lutz Rathenow.
Dieses Papenfußheft reicht von einer Widmung an seine Volksbildungsministerin Margot Honecker über einen Abriß seiner abseitigen Plattensammlung bis zu Nachdichtungen von Nestor Machno. Und dazwischen Geist, Geister, Gedichte, Stadtguerilla, Eurofighter, Demseschwoof…