Christiane Grosz: Scherben
Scherbengedichte sind das nicht, auch wenn die Lyrikerin einen Facharbeiterbrief als Töpferin hat.
Kerstin Hensel: Stilleben mit Zukunft
„Kerstin Hensel hat trotz ihrer Jugend viele Seiten des Lebens an sich und anderen erfahren.“ Kaum zu glauben, aber so nichtssagend konnte ein Klappentext in der DDR beginnen.
Iwan Goll: Poesiealbum 182
In den aufrüttelnden Schrei der expressionistischen Dichter stimmte der junge Iwan Goll ein.
František Hrubín: Romanze für ein Flügelhorn
„Ein Werk von künstlerischer Dichte, ein Zeugnis hoher Kultur, das den Weg des tschechischen Volkes in einer entscheidenden historischen Epoche des Umbruchs begleitet hat und mehr und mehr zum Bestand der progressiven Weltkultur gehört.“ schreibt Manfred Jähnichen in seinem Nachwort.
René Depestre: Aus dem Tagebuch eines Meerestieres
Die magische Beschwörung menschlicher Wandlung und Verwandlung, die in der heidnischen Wunderwelt der haitianischen Kosmogonie wurzelt, bestimmt den Reiz und die Originalität der Dichtungen René Depestres.
Pierre-Bérenger Biscaye: Näher am Herzen von Esprels
Drei Zyklen über eine Kindheit in der Franche-Comté.
Fazıl Hüsnü Dağlarca: Brot und Taube
Mit dieser Auswahl – der bisher umfangreichsten im deutschsprachigen Raum – präsentiert der Verlag Volk und Welt einen Dichter, der in der Türkei als einer der Großen des 20. Jahrhunderts angesehen ist.
Heinz Czechowski: Auf eine im Feuer versunkene Stadt
„Ich / Bin verschont geblieben, aber / Ich bin gebrandmarkt“ – ein Satz wie ein Motto für die Gedichte und die Prosa, die vom Ende der fünfziger Jahre bis heute entstanden und Dresden als gesellschaftliche und biographische Landschaft zum Gegenstand haben.
Auswahl 84
Unter dem No-GO-Motto: Neue Lyrik – Neue Namen.
Endre Ady: Der verirrte Reiter
Immer wieder hat Endre Ady (1877–1919) das bittere Los seines Landes besungen.
Eugenio Montale: Poesiealbum 125
Gegen das hymnische Pathos seiner Vorgänger Carducci und D’Annunzio setzte Montale seine kargen, konzentrierten Verse über Landschaft, Tiere und Pflanzen, die ihm ein Mikrokosmos sind, welcher die Schönheit und Endlichkeit des Lebens spiegelt.
Peter Hacks: Poesiealbum 57
„Wortwitz und die auffallende Freude des Autors, Motive umzustülpen und zu variieren, arbeiten hier an Gedichten, deren Zeitbezogenheit über eine kurzlebige Aktualität hinausreicht.“ Das gefällt dem Herausgeber Bernd Jentzsch.


















