Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.): Museum der modernen Poesie
Als das „Museum der modernen Poesie“ 1960 erstmals erschien, sprach die Kritik von einer „literarischen Documenta“, von einem „Orbis pictus der modernen Poesie“. In der Tat hat sich Enzensbergers Sammlung als ein unwiederholbares Unternehmen erwiesen. Die beinahe hundert Dichter aus aller Welt mit ihren 351 Gedichten, die darin vorgestellt werden, waren seinerzeit in ihrer Mehrzahl kaum dem Namen nach bekannt. Heute, da die große Zeit des Modernismus (1910–1940) längst historisch geworden ist, wird deutlich, daß sie die Leitfiguren dieser Epoche waren und daß sie es geblieben sind.
Bob Dylan: Lyrics 1962–2001
Diese zweisprachige Sammlung ist ein Zwitter: Lyrics = Lyrik!?
Lyrikwiki Labor-Gründung
Lyrikwiki Labor geht online.
Charles Dobzynski und Alain Lance (Hrsg.): Französische Lyrik der Gegenwart
32 französische Dichter, geboren zwischen 1912 und 1945, kommen in der vorliegenden Auswahl zu Wort. Fast alle werden erstmals außerhalb ihres Landes veröffentlicht.
Christoph Buchwald, Michael Buselmeier & Michael Braun (Hrsg.): Jahrbuch der Lyrik 1996/97
„Welt, immer anderswo“.
Wolfgang Kubin (Hrsg.): Nachrichten von der Hauptstadt der Sonne
Moderne chinesische Lyrik von 1919–1984 zum ersten Mal in deutscher Sprache.
Thomas Kling: geschmacksverstärker
Der „ver-rückte Sprachinstallateur“ Thomas Kling betreibt mit seinem ersten Gedichtband im Suhrkamp Verlag eine wild-provokative Erforschung unserer Sprach-Wirklichkeit.
Christoph Buchwald & Jürgen Becker (Hrsg.): Luchterhand Jahrbuch der Lyrik 1987/88
„Bergauf, bergab der gleiche Stein‟.
Thomas Kling: Itinerar
Der Dichter Thomas Kling, der mit seinen bisherigen Gedichtbüchern als Spracharchäologe bekannt und für eine nachwachsende Autorengeneration stilbildend geworden ist, stellt sich nun als Archäologe des Poetischen vor.
Elke Erb: Deins
Elke Erb hat den Preis der Literaturhäuser gewonnen. Dieses Buch versammelt 31 Lektüren zu ihren Gedichten: Konkrete Reaktionen, wie Elke sie schätzt und von jeher einfordert.
Lee Seong-bok: Wie anders sind die Nächte
Lee Seong-boks Gedichte sind eine Feier des Individuums. Sie nehmen sein Glück, seinen Schmerz, seine Lust, sein Leiden, seine Fähigkeit zur Liebe ernst und finden dafür poetische Bilder.
Tone Avenstroup: austertaumel
In der Reihe „Lyrik-Pamphlete‟ des Basisdruck Verlages erschien in 400 Exemplaren die norwegisch-deutsche Ausgabe der Gedichte von 1995–2002.


















