Mehr Haptick

Mashup von Juliane Duda zu der Kategorie „adhoc“

adhoc

Das stationäre Buch gilt ja vielen als ein besonders haptisches Ereignis. Sei es wegen der Papierqualität, der Druckerschwärze oder einer Reihe von Eselsohren. Wem das noch nicht als Kindle-Killerargument reicht, der kann vielleicht in Kürze Bücher nicht nur fühlen, sondern deren Handlung gleich miterleben. MIT-Studenten haben unter dem Projektnamen „Sensory Fiction“ den Versuch unternommen innerhalb einer lapidaren Geschichte durch 150 programmierte LEDs, Wärmeplatten, Kompressionskissen und Vibrationsmotoren Einfluß auf des Lesers Gemütszustand mittels Herzfrequenz- und Körpertemperaturschwankungen zu nehmen. Dazu muß sich der Leseproband in ein korsettähnliches Kleidungsstück zwängen, das die Verbindung zur Buch-Handlung herstellt. Wie das in etwa aussieht, erblickt man hier (Die Programmierung eines Krimis sollte man allerdings fortgeschrittenen Semestern überlassen, um Nahtod-Erlebnisse zu vermeiden.). Als Inspirationsquelle für dieses Zukunftsteil wird Neal Stephensons Science-Fiction-Roman Diamond Age genannt.
Amazon Chef Jeff Bezos hat den Cyperpunkautor ja mal für sein Weltraumprojekt Blue Origin beschäftigt und vielleicht gibt es die Leserfunktionskleidung bald auch im Onlineangebot des Drachentöters.

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„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Leib

lieb! (wozu das:) Beil? (auf nach:) Biel! – Ei! Liebe! bleib!… – Blei?

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

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