Rolf Dieter Brinkmann: Vorstellung meiner Hände
Die Verse des 23-Jährigen enthalten bereits den unverkennbaren Brinkmann-Sound, vielleicht etwas roher, beredter, persönlicher, expressiver als später publizierte Texte des Autors.
Die Verse des 23-Jährigen enthalten bereits den unverkennbaren Brinkmann-Sound, vielleicht etwas roher, beredter, persönlicher, expressiver als später publizierte Texte des Autors.
Dieser erste Band einer Gesamtausgabe von Brinkmanns Lyrik vereint alle Gedichtbände (bis auf den kurz nach seinem Tod erschienen Band „Westwärts 1 & 2“), die Brinkmann selbst seit 1962 zur Publikation brachte, zumeist in Kleinverlagen oder auf Handpressen in kleiner Auflage veröffentlicht.
Die Gedichte, die ich (Rolf Dieter Brinkmann, der Hrsg.) hier zusammengestellt habe, sind zwischen 1970 und 1974 geschrieben worden, zu den verschiedensten Anlässen, an den verschiedensten Orten, ob sie gut sind? fragst Du. Es sind Gedichte.
SELBSTBILDNIS IM SUPERMARKT – In einer / großen / Fensterscheibe des Super- // markts komme ich mir selbst
GEDICHTE SCHREIBEN – O, die alltäglichen Dinge / die alltäglichen Dinge / der Postbote als poetisches /
ÜBER DAS EINZELNE WEGGEHEN – Als sie weinte, ging ich / weg, den schmalen Lehmweg / hinunter in den Ort. Eine
GEDICHT – Zerstörte Landschaft mit / Konservendosen, die Hauseingänge / leer, was ist darin? Hier kam ich