Sonja vom Brocke: Mush
So ragen in den hier versammelten Texten erdbezogene Fragen aus Ich-Details.
So ragen in den hier versammelten Texten erdbezogene Fragen aus Ich-Details.
Zeit seines Lebens blieb Wolfgang Bächler ein Autor für Kenner und Eingeweihte, ein immer im Verschwinden begriffener Riese.
75 Texte, Liebes- und Dinggedichte, Verse berichten aus dem Alltag, zur Welt-Befragung, im Fokus der Natur, vom Wandel der Zeit.
Gedichte, die dem Stillstand trotzen.
Ein Zitat aus Martin Luthers „Tischreden“ wird rhapsodisch umspielt.
Neben gattungsspezifischen Analysen enthält das Heft ein unveröffentlichtes Gedicht des Autors, Originalbeiträge ihm nahestehender Schriftsteller und Schriftstellerinnen, ein umfangreiches Gespräch mit seinem Lektor Martin Hielscher sowie eine Auswahlbibliografie.
Schmerzlich schön sind diese kunstvoll rhythmisierten Verse, die das Tragische, die Wunden nicht scheuen – weil es der Preis für einfach alles ist.
Die Gedichte in diesem Buch, geschrieben zwischen 1974 und 1982, machen eine poetische (und politische) Entwicklung sichtbar, die nicht allein die ihres Verfassers ist.