Klabunds Gedicht „Liebeslied“
LIEBESLIED – Hui über drei Oktaven / Glissando unsre Lust. / Laß mich noch einmal schlafen
LIEBESLIED – Hui über drei Oktaven / Glissando unsre Lust. / Laß mich noch einmal schlafen
WAS FÜR EIN WIND – was für ein Wind / der das Gesicht benetzt / und die Lippen zerreißt
Ich bin versenkt, versunken, kaure am Grund, / habe meine Adresse verbrannt, / habe mein Glas nicht ausgetrunken,
HÖR DIE NACHTIGALL TRAPSEN – sag nicht ich weiß / sag nicht ich weiß nicht / sag wer weiß oder was weiß ich
BRIEFE – Der erste Brief legt dir etwas zu Füßen. / Es ist tief unten, und du ahnst nur. / Der zweite Brief enthält eine fremde Spur.
HYMNE – Ich habe Angst vor dir, Deutschland, / Wort, den Vätern erfunden, nicht uns, / du mit der tödlichen Hoffnung,
Sahst du das wunderbare Bild von Brouwer? / Es zieht dich an, wie ein Magnet. / Du lächelst wohl, derweil ein Schreckensschauer
0 UHR GEDICHT – stunde, sich an nichts / erinnernd, plötzlich da und // geht nicht mehr. sie verspricht, jetzt
FLIPPERN – Jammer! Hell! Schreck und Pein! / Zucken! Klacken! Abgrund nein! / Ach vergeh! Bumper! Drall!
MEIN SEGELSCHIFF – Das Regenwetter, / groß angekommen, / vergeht in der Sonne. / Nach ihm liegt in der Straßenmulde