Andreas Reimanns Gedicht „Befreiung“
BEFREIUNG – Wer nichts will, muß es wollen. Und mitunter / gleich muscheln öffnen dann die sinne sich. /
BEFREIUNG – Wer nichts will, muß es wollen. Und mitunter / gleich muscheln öffnen dann die sinne sich. /
zwar / war / da schon genug / schlamassel, / als / schakal und / scharlatan / stakkato /
MITTEL GEGEN DEN HOCHMUT DER GROSSEN – Viel Klagen hör ich oft erheben / Vom Hochmut, den der Große übt. /
MONTAG, DU – Die Maus liegt da, von der Falle erschlagen. / Das Kätzchen schleckt die Milch vom Teller. /
IN DIE FARNE – waren gesättigt mit Schweiß und Rauch. / wir bezifferten Stämme, voller / Trauer schon und voll
TRÖSTLICH – Die Lehre von der Wiederkehr / Ist zweifelhaften Sinns. / Es fragt sich sehr, ob man nachher /
ABGEDANCKTE SOLDATEN – Würmer im Gewissen / Kleider wol zerrissen / Wolbenarbte Leiber / Wolgebrauchte Weiber /
THANK YOU FOR BACKOBST – Wenn ich ein Vöglein wär / und auch zwei Flügel hätt, /
Du wirst im Ehstand viel erfahren / was dir ein halbes Rätsel war; / bald wirst du aus Erfahrung wissen, /
TÄUSCHUNG – Menschen stehn vor einem Haus, – – / nein, nicht Menschen, – Bäume. /