N.C. Kaser: Elementar
Ein Leben in Texten und Briefen.
Eine Werkausgabe schon zu Lebzeiten des Autors hat stets etwas Janusköpfig-Zwiespältiges an sich.
„Mit Christine Lavant ist eine Stimme aus der dreifachen Provinz zu vernehmen: Eine Stimme aus dem regionalen u. sozioökonomischen Abseits, die Stimme einer Frau u. die Stimme eines von physischen u. psychischen Grenzerfahrungen gefährdeten Individuums.‟ heißt es im Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Notizen und Gedichte aus dem Frühwerk.
Ein Kapitel mit Dinggedichten ist hier versteckt.
Die Vergleichsausgabe zu den von Norbert Hummelt herausgegeben Gedichten.
Bereits mit den ersten Versen setzt Mahmoud Darwish zu einer schonungslosen Selbstbefragung an, jenem Sich-selbst-in-Frage-stellen, das sein Spätwerk bestimmte.
In einer knappen, dokumentarischen Sprache reflektiert Darwisch das tägliche Leben unter der Belagerung, die Suche nach verlorener Menschlichkeit, und er hinterfragt den Mythos des „Märtyrers“.
Der Asteroid 20074 wurde nach ihr benannt. Das hätte Else Lasker-Schüler sicher gefallen.
Diese Ausgabe ist eine Einladung an Dichter und Leser, einen Mann kennenzulernen, in dem, wie er es, selbst vom Dichter des neuen Zeitalters erwartete, die „Ideen, wissenschaftlichen Systeme, Staatstheorien genauso singen wie in seinen Vorgängern Rosen und Nachtigallen“.