Wisława Szymborska: Liebesgedichte
Für Wisława Szymborska sind Liebe und Freundschaft Teil des alltäglichen Lebens; so hütet sie sich vor großen Worten, ist ironisch, aus Erfahrung kritisch, nachsichtig, selbstkritisch.
Für Wisława Szymborska sind Liebe und Freundschaft Teil des alltäglichen Lebens; so hütet sie sich vor großen Worten, ist ironisch, aus Erfahrung kritisch, nachsichtig, selbstkritisch.
Die Botschaft ihrer Gedichte: „Die gütige Hand rettet die Welt vor Chaos und Untergang.“
Der Lyriker Claus freilich, in seiner Heimat wohlbekannt und hoch geschätzt, war bis zum Erscheinen des Bandes „Gedichte“ für den deutschen Sprachraum noch zu entdecken.
Nicht Neuerungen sind Herberts Ziel. Seine Ziele heißen vielmehr Vollkommenheit, Maß, Harmonie, Gleichgewicht. Ein Gleichgewicht aus Überraschung und Mitteilung, Konstruktion und Emotion.
Diese Oden verdienen den Preis für Europäische Poesie unter anderem: weil sie sich in Grenzbereiche vorwagen, wo Bild, Klang und Gedanke sich gegenseitig den Boden unter den Füßen wegziehen, was zu mirakulösen Debakeln, poetisch wie intellektuell reizvollen Katastrophen führt, dem „Schockerlebnis“ etwa, „dass keine Bilder mehr zu sehen“ sind, „sondern nur noch Töne“.
„Seine Gedichte haben in ihrer dann und wann schamlosen Großsprecherei und Rhetorik – und das ist bei mir ein Kompliment – ein Element der Ferne, nicht zuletzt weil er sich weit vorwagt und den lauten Ton nicht scheut.‟ schreibt Cees Nooteboom über seinen Landsmann.
Wie in einem zerbrochenen Spiegel überschneiden sich dichterische Visionen mit biographischen Details.
Die von Hubert Witt herausgegebene und übersetzte Ausgabe macht erstmals das lyrische Gesamtwerk von Rajzel Zychlinski für deutsche Leser zugänglich. Alle Gedichte werden im jiddischen Urtext und in deutscher Übertragung wiedergegeben.
Herbert, der in den vierziger Jahren den Terror der Nazizeit und die Verschleppung nach Rußland überlebte, schreibt eine unprätentiöse Reflexionspoesie von großer Klarheit, in der private und politische Geschichte verknüpft werden.
Monika Rinck und Christian Filips haben sich beim Übersetzen und Überschreiben von Laura Ridings Gedichten und Essays zunehmend gefragt, ob sie aufhören sollen mit dem Dichten und sich einfach der hier verheissenen besseren Lebensart widmen. Dabei stellte sich mit der Zeit das Verfahren des PARA-Ridings ein.