Petr Borkovec: Fünfter November und andere Tage
Gedichte 1990–1997.
Fast noch im Rohzustand, ungeglättet, leicht und mit subtilem Witz kommen diese Gedichte daher: als Stillleben, Fabeln, Naturbilder, Dialoge, Träume und Listen.
Pogačars Gedichte tauchen mit Aberwitz, alternativen Logiken und unerwarteten Bildabzweigungen ein in dieses unendliche Netz möglicher neuer Verknüpfungen.
„Orpheus vom Lande“, so bezeichnet Ottó Tolnai sich oft in seinen Gedichten.
„Die Wanne des Archimedes“ bietet erstmals eine umfassende Auswahl der Charms’schen Gedichte und spannt einen Bogen von der frühen Laut- und Nonsens-Poesie zu den großen dramatischen Erzählgedichten, von den verspielt philosophierenden bis hin zu den späteren, intimen Gedichten.
Štegers Gedichte sind ungewöhnliche, nach innen gekehrte Reisetexte, in denen Kaschmir nicht als geografisches, sondern imaginäres Faktum auftritt, das eine zur Deskription des Alltags parallele, doch um nichts weniger konkrete Welt erschafft.
Es sind poetische Stenogramme von einem posttraumatischen Leben, durch die bei allem Schmerz und Verzweiflung auch die errungene Fähigkeit zum Glück sanft hindurchblitzt.
Das Schreiben, die Liebe, die Kinder sind die drei Pole, zwischen welchen sich die Welt von Maja Vidmars Gedichtband ebenso beglückend wie schmerzlich ausspannt.