Alfred Kolleritsch: Zwei Wege, mehr nicht
Zwei Wege, das sind zwei Gedichttypen, zwei Weisen, wie sich Erlebtes überführen läßt ins Erinnern.
Zwei Wege, das sind zwei Gedichttypen, zwei Weisen, wie sich Erlebtes überführen läßt ins Erinnern.
Dieser DOSSIER-Band über Alfred Kolleritsch enthält Beiträge zu Leben, Werk und Rezeption. Dazu kommen aktuelle Analysen und Essays zu zentralen Aspekten des Werkes sowie eine vollständige Bibliographie.
Der Absturz ins Glück vollzieht sich nach dieser Hinwendung zur poetischen Erfahrbarkeit von Wirklichkeit; die Wunden, die dem Ich dabei zugefügt worden sind, werden zu Sinnesorganen, Welt wird wahrnehmbar als zu diesem Ich gehörig.
Am unscheinbarsten Alltagsdetail soll ein Stück Utopie sichtbar gemacht werden.
66,2 kg Lyrikmanuskripte haben die beiden Herausgeber durchgearbeitet.
Widmungsworte des Autors: Die nachstehenden Texte und Holzschnitte sind den Toten und Verfolgten gewidmet, dem Volk der Klagefrauen und Geigenspieler, dessen Opfer die Grenzen aller Länder widerlegt hat.
In diesem Band stellt Ilse Aichinger zum ersten mal ihre zwischen 1958 und 1978 entstandenen und bislang nur verstreut oder noch gar nicht publizierten Gedichte geschlossen vor, in einer Anordnung, die ihre Entstehungszeit unberücksichtigt läßt.