Hans Thill: Der heißere Anarchimedes
Seine Gedichte sind poetische Transformation: Personen, darunter Klassiker des Anarchismus wie Bakunin und Kropotkin, entstehen bei ihm gleichsam durch ihre Namen, so wie die Zeilen durch Sprache entstehen.
Seine Gedichte sind poetische Transformation: Personen, darunter Klassiker des Anarchismus wie Bakunin und Kropotkin, entstehen bei ihm gleichsam durch ihre Namen, so wie die Zeilen durch Sprache entstehen.
Adolf Endler liest seine ausgewählten Gedichte.
Kerstin Hensel widmet sich in Cinderella räumt auf Märchen und Mythen, thematisiert ein veraltetes Frauenbild sowie moralische Scheinheiligkeit.
Diese 50. „Abwärts!“-Ausgabe versteht sich als Heft mit Bert Papenfuß. Sie versammelt Texte von ihm und Stimmen von Weggefährtinnen und Zeitgenossen.
Eine poetische Traumreise zwischen wirklicher und visionärer Welt. Eine unerwartete, genuine Dichtung seiner Zeit in Berlin lebenden Amerikaners Epstein. Die archetypischen Zeichen von A.R. Penck und die sinnenfrohen Figurationen Leibergs geben diesem visionären Poem das einmalige Signum vom schöpferischen Zusammenwirken gegenwärtiger Kunst.
In seinen Versen verbindet sich die genaue Betrachtung kleiner Dinge mit der feinen Ironie eines Beobachters, dem gerade das unter den großen Themen oft Verschüttete am Herzen liegt. Mit wenigen Strichen ein Gedicht zu zeichnen, ist seine mit den Jahren gereifte Kunst.
Ein besonderer Charakterzug der Gedichte ist Behutsamkeit.
Die Texte in stimmfaden orientieren sich an der deutschen und sorbisch-wendischen Sprache, an der Nahtstelle einer germanischen und einer slawischen Sprache, deren Wörter mit Geschichte gesättigt sind.
Hundert Gedichte – mit dieser adelnden Zahl hat Kerstin Hensel eine Auswahl aus Rainer Kirschs lyrischem Werk getroffen.