Nico Bleutge: fallstreifen
Bleutges Gedichte führen in die Vergangenheit hinein, machen historische Schichten und Stimmen lesbar, von der Zeit des Barock bis zu den Resten des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Sylt.
Jane Wels: Das Es reiten
Jane Wels hat für ihren zweiten Gedichtband einen treffenden Titel gefunden, der den geheimnisvollen dichterischen Prozeß einfängt.
Durs Grünbein: Zündkerzen
Traumstücke, Redepartikel, Prosagedichte, zerbrochene Sonette, Sequenzen wie aus Unfallprotokollen.
LeRoi Jones: Vorwort zum zwanzigbändigen Abschiedsbrief eines Selbstmörders
„Preface to a Twenty Volume Suicide Note“ ist LeRoi Jones’ erster Gedichtband, der 1961 veröffentlicht wurde und hiermit erstmals in deutscher Übersetzung erscheint.
Karl Piberhofer: Zu Hugo Balls Gedicht „Totentanz 2016“
Im Rahmen einer Anthologie zu Hugo Balls 125. Geburtstag.
Klaus Merz: Noch Licht im Haus
Die Vielfalt des poetischen Werks von Klaus Merz: das Beiläufige, dem er neue Tiefe und Weite abgewinnt; unscheinbare Momente, in denen sich Türen zur Erinnerung auftun; der Dialog mit Musik und bildender Kunst, deren Bälle er aufnimmt und weiterspielt.
Hans Thill: Der heißere Anarchimedes
Seine Gedichte sind poetische Transformation: Personen, darunter Klassiker des Anarchismus wie Bakunin und Kropotkin, entstehen bei ihm gleichsam durch ihre Namen, so wie die Zeilen durch Sprache entstehen.
Christa Reinig: Feuergefährlich
Ein Geburtstagsgeschenk von Klaus Wagenbach an sich, sie u.a.
Manfredi Lanza: Aus der Spur
Der Gedichtband enthält raue, knapp gefasste Texte, die man wie eine Erzählung lesen kann.
Franz Hodjak: Was nie wieder kommt
Sein poetisches Register reicht von einer erstaunlichen Metaphernvielfalt über Anspielungen auf Mythen, Legenden und Märchenmotive bis zu parabelartigen Texten oder Porträtgedichten.
Kirstin Breitenfellner: Gedichte ohne ich
Kirstin Breitenfellner erkundet das „ich“ und knüpft thematisch und inhaltlich an ihren Band „Gemütsstörungen“ (2019) an – in dem ein Du im Zentrum steht.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Dass und weshalb sich Lyrik nicht zusammenfassen lässt (Teil 2)
Das Gedicht bleibt vom Abstractionismus verschont.


















