Georg Weerths Gedicht „Es war ein armer Schneider“
ES WAR EIN ARMER SCHNEIDER – Es war ein armer Schneider / Der nähte sich krumm und dumm;
ES WAR EIN ARMER SCHNEIDER – Es war ein armer Schneider / Der nähte sich krumm und dumm;
PHILOSOPHIE – Wir wissen nicht was das Licht ist / Noch was der Äther und seine Schwingungen – /
MIR STEHT KEIN GOTT ZUR SEITE kein Glaube / mich tröstet keine Kreuzigung im Gegenteil / noch täglich reißen Menschen andre Menschen
IHR wisst nicht wer ich bin.. nur dies vernehmt: / Noch nicht begann ich wort und tat der erde
DAS OFFENE GEHEIMNIS – So viele Lebensläufe / halten einen Winkel offen / für den Blick zum Nebentisch!
DIE PRÜFUNG DES LÄCHLERS – als ihm die luft wegblieb, hat er gelächelt / da hat sein feind im kühlung zugefächelt
DIE ABWEISUNG – Ich schreibe mit der Rabenfeder, / mein Herr. / Mein Herz, Ihr Herz
Meines Lebens A und Z / sind der Divan und das Bett. / Freundschaft, Liebe und Verkehr,
VIELLEICHT EIN NARR WIE ICH – vielleicht ein narr wie ich / narren sind immer gleich / und wunderlich
SO FERN – So fern in der Nähe warst du mir, / so nah in der Ferne. // Wir berührten uns wie der Mond das Wasser,