Friedrich Matthissons Gedicht „An den Mond“
AN DEN MOND – So klar und helle schienest du / Aus dunkelblauen Lüften nieder, / O Mond, als ich noch glücklich war.
AN DEN MOND – So klar und helle schienest du / Aus dunkelblauen Lüften nieder, / O Mond, als ich noch glücklich war.
ABENDLIED – Was geht da vor mir hin / Gen Abend lang und länger / Es ist mein schwarzer Sinn
MELODIE – NACHT liegt auf den fremden Wegen, – / Krankes Herz und müde Glieder; / Ach, da fliesst, wie stiller Segen,
DAS ZERBROCHENE RINGLEIN – In einem kühlen Grunde / Da geht ein Mühlenrad, / Mein’ Liebste ist verschwunden,
KRITIKER – Manch’ ein Richter / Ueber Dichter / Dünkt sich ein lichter, / Mehr als schlichter
DIE ABC-SCHÜTZEN – Rathe, was ich habe vernommen, / Es sind achtzehn fremde Gesellen ins Land gekommen, / Zu mahlen schön und säuberlich,
WER WUSSTE JE DAS LEBEN RECHT ZU FASSEN – Wer wußte je das Leben recht zu fassen, / Wer hat die Hälfte nicht davon verloren / Im Traum, im Fieber, im Gespräch mit Toren,
EIFERSUCHT – Die Straße wird zu einem breiten Strich. / Die Häuser werden weiß wie eine Wand. / Die Sonne wird ein Mond. Und unbekannt,
MEIN KÄTHCHEN – Mein Käthchen fordert zum Lohne / Von mir ein Liebesgedicht. / Ich sage: Mein Käthchen verschone
DIE WÜSTE HAT ZWÖLF DING – Du sollst minnen das Nicht, / Du sollst fliehen das Icht. / Du sollst alleine stahn