Theodor Storms Gedicht „Lied des Harfenmädchens“
LIED DES HARFENMÄDCHENS – Heute, nur heute / Bin ich so schön;
LIED DES HARFENMÄDCHENS – Heute, nur heute / Bin ich so schön;
ES IST DER MENSCHEN WEH UND ACH SO TAUSENDFACH – Wie bin ich krank, / Gebt mir nur einen Trank,
ANRUF VON WEITER OBEN IM STAMMBAUM – selbstverständlich kannst du ein Weltall haben. Oder
GEH DU NUR HIN! – Ich war auch jung und bin jetzt alt, / Der Tag ist heiß, der Abend kalt,
BACKE, BACKE KUCHEN, / der buhmann hat gerufen, / wer will einen kuchen backen,
Es könnte viel bedeuten: wir vergehen, / wir kommen ungefragt und müssen weichen.
WER MACHTE DICH SO KRANK? – Daß du so krank geworden, / Wer hat es denn gemacht? –
WILDES FRÄULEIN – Dass mir niemands hold ist, / Des freu ich mich gar sehr;
Schöner scheitern kann man / nicht, als der Regen an dem / Licht dieses Sommermorgens.
WARUM ICH KEIN ENGEL BIN – Ein Engel verkleidete sich als Engel und blieb unerkannt.