Hans-Eckardt Wenzel: Antrag auf Verlängerung des Monats August
Wenzel zieht seine Zwischenbilanz als Dreißigjähriger: Federn lassen oder Federhalter.
Wenzel zieht seine Zwischenbilanz als Dreißigjähriger: Federn lassen oder Federhalter.
Dieses Buch enthält Gedichte, die seit der ersten Lyrikpublikation Rainer Kirschs, Gespräch mit dem Saurier (Berlin 1965 zusammen mit Sarah Kirsch) entstanden sind und vom Autor für gültig angesehen werden.
Die Gedichtauswahl wurde der tschechischen Ausgabe „Pomoncá škola Bixley“ (Prag 2011) entnommen.
„Odysseus in Ithaka“ enthält, chronologisch geordnet, alle Gedichte, die Mickel bis 1974 geschrieben hat und nun gelten läßt.
Die Ankündigung „Lyrik und Texte aus dem Nachlass“ verspricht zu viel.
Mit widerborstiger Melancholie und poetischer Aufsässigkeit stellt sich Heinz Czechowski gegen die Gewißheiten, die man uns ungefragt anpreist.
Mit folgender Widmung: ich trinke gern von deiner stimme meinen namen…
„Das Wechselspiel von Zeitgebundenheit und Überzeitlichkeit bezieht den Leser gleichermaßen in die Landschaften wie in die Geisteshaltung der Dichterin ein.“ erkennt Heinz Czechowski in seinem Nachwort.
Irritierend sind diese in den Jahren 1978–1984 entstandenen deutschen Gedichte, weil sie sich dortzulande behaupten, ihre Strenge bewahren, ihr Terrain besetzen, ihre Zeit nutzen; und dies mit Streitbarkeit, mit einer auf Hoffnung beharrenden Resignation, als Affront und Trauerarbeit.