Für jeden Tag ein Gedicht – ausgewählt und begleitet von Michael Braun
SCHLUSS – Dein Gedicht / Schlag es Dir in den Hals / Bring Dich zum Schweigen //
ICH DU ER WIR IHR SIE – Ob er er ist / ob du du bist / ob ich ich bin? / Sicher bin ich /
LIEBST DU DAS DUNKEL / Tauigter Nächte / Graut dir der Morgen / Starrst du ins Spatrot /
DRITTES LIED DES GLÜCKSGOTTS – Als die Braut ihr Bier getrunken / Gingen wir hinaus. Der Hof lag nächtlich.
EINSAM – Wenn der Tag zuende gebrannt ist, / Ist es schwer nachhause zu gehn, / Wo viermal die starre Wand ist /
Mein Dämon hat keine Brüder und Schwestern. / Mein Dämon ist nicht von heute und gestern. /
Zu fragmentarisch ist Welt und Leben! / Ich will mich zum deutschen Professor begeben, / Der weiß das Leben zusammenzusetzen,
JARDIN NOUVEAU – Kein Elefant im Karussell, / kein Knabe träumt sich hoch und schnell. //
ENDLICH – Endlich entschloß sich niemand / und niemand klopfte / und niemand sprang auf /
HEITER SEI MEIN ABENDESSEN – Heiter sei mein Abendessen, / Wenn’s zur Nacht auch traurig geht. /
SIE WAR: – Ein unerwünschtes Kind, verstoßen / auch aus der Mutter Nachtgebet, / und ewig fern von jenem Großen,
ZWISCHEN den Stühlen / sitzt der Liberale / auf seinem Sessel









