Jean Daive: Erzählung des Gleichgewichts 4: W
W, das Gedicht, ein paranalytischer Parcours, eine Übung in gehemmter Dissoziation, eine stenographische Erzählung von einem, der sich zur Sprache zu bringen versucht und, da er viele ist, nur zu verschiedenen, geteilten und widersprüchlichen Sprachen kommen kann.
Michael Donhauser: Schönste Lieder
„Schönste Lieder“ – 52 romantisierende Naturgedichte, die den Avantgardemaßstäben genügen.
Felix Philipp Ingold: Wortnahme
In Felix Philipp Ingolds Opus magnum „Wortnahme. Jüngste und frühere Gedichte“ ein „Siedler“ und „Goldgräber“ auf dem Boden der Sprache. Und „immer wahr der Klang“.
Michael Donhauser: Ich habe lange nicht doch nur an dich gedacht
Dieser umfangreiche Band versammelt ausgewählte Gedichte aus den seit langem vergriffenen Gedichtveröffentlichungen „Dich noch und“ und „Das neue Leben“ und größere, über die Jahre entstandene und verstreut veröffentlichte Werkgruppen, unter ihnen die Gedichte, die ihrem Autor den Mondsee- und den Meraner Lyrik-Preis einbrachten, sowie eine große Zahl neuer Gedichte.
Ghérasim Luca: Das Körperecho / Lapsus linguae
Manche nennen Ghérasim Luca „Wortarbeiter, Sprachverrückter, Sprachverächter“. Gilles Deleuze hält ihn einfach „für den größten Dichter der französischen Sprache“.
Arthur Rimbaud: Illuminations / Illuminationen
Die Unübersetzbarkeit, dieses „inouï“, ist der ewige Anreiz des Übersetzens.
Ales Rasanau: Das dritte Auge
Außerordentlicher Zufall plus außerordentliche Gesetzmäßigkeit verbindet sich in der haikuisierten Reduktion des weißrussischen Dichters Ales Rasanaŭ zu Punktierungen.
Farhad Showghi: Ende des Stadtplans
Es sind aber auch die vielen offenen Stellen, die ungeklärten Möglichkeiten, das Fehlen von präziser Information, welche dieses auf den ersten Blick so sanft daherkommende Büchlein unberechenbar, beunruhigend und zuweilen gar drohend werden lassen.
Farhad Showghi: Die große Entfernung
Wie aus großer Entfernung schauen die Dinge, die Fenster, Türen, Schuhe, Füße, auch die Bäume, Wolken und Landschaften aus Farhad Showghis Gedichten auf ihre Betrachter und Leser zurück.
F.J. Czernin / H.-J. Frey: Briefe zu Gedichten
In diesem Buch geschieht etwas recht Seltenes: zwei mit Literatur beschäftigte Menschen – der Dichter Franz Josef Czernin und der Literaturwissenschaftler Hans-Jost Frey – beginnen – ohne sich sonst weiter bekannt zu sein und ohne Gedanken an ein Publikum – einen Briefwechsel, der sich einer einzigen Sache widmet: der Auseinandersetzung mit und der wechselseitigen Klärung von für das Lesen wie das Schreiben von Gedichten zentraler Begriffe.
Wladimir Majakowski: Tragödie Wladimir Majakowski / Wölkchen in Hosen
Beide Texte liegen bereits in mehreren deutschen Übersetzungen vor, die allerdings kaum etwas von der Kunstfertigkeit des Originals ahnen lassen. Die neue Übertragung von Alexander Nitzberg stellt sich zur Aufgabe, sie als sprachliches Kunstwerk wiederzugeben.
Stefan Döring: drei etüden
In diesem Bändchen erweitert Stefan Döring sein Lebenswerk ausführlich um den Frühling, die Leiter und das Rauchen.


















