Durs Grünbein: Die Bars von Atlantis
Eine Erkundung in vierzehn Tauchgängen.
„Der Misanthrop auf Capri‟ (eine Anspielung auf Kaiser Tiberius) versammelt Durs Grünbeins verstreut und in den eigenen Gedichtbänden publizierten „Historien“ – Gedichte hauptsächlich zur römischen Antike.
Erkennbar wird, von den furiosen Jugendgedichten bis zum grandiosen Spätwerk, die Selbstgründung und Entwicklung eines Dichters, der sich aus der Enge des Schweigens befreit und hinaustritt in den unendlichen Raum der poetischen Sprache.
„Ein Jahrhundert deutscher Lyrik wird geprüft“ gaukelt der Untertitel vor.
In der Reihe „Spurensicherung“ dokumentiert der DAAD die Arbeit seiner Gäste.
Dieser zweisprachige Band enthält Gedichte aus den Jahren 1899 bis 1918.
Der Spagat zwischen Surrealismus und Sozialistischem Realismus.
Anläßlich seines zwanzigsten Todestages erscheint ein Band mit seinen „Gesammelten Gedichten“. Er vereint die vier Gedichtbände, die Rainer Brambach zu Lebzeiten ediert oder noch zum Druck vorbereitet hat und die somit sein eigentliches, von ihm autorisiertes dichterisches Werk ausmachen.
Der Gedichtband „Geisterstunde‟ wurde von Karl Mickel zusammengestellt und erschien kurz vor seinem Tode als Privatdruck. Der Band liegt hier erstmals in einer öffentlichen Ausgabe vor.
Viermal, einer eigenen langen Werkspur und Wahlverwandtschaft mit dem Osten nachgehend, hat Durs Grünbein Japan besucht. Während aller vier Reisen hat er sein Tagebuch in Form von Kurzgedichten geführt.