Jan Wagner: Der verschlossene Raum
11. Münchner Rede zur Poesie.
In einer exemplarischen Lektüre des russich-tschuwaschischen Dichters Gennadij Ajgi zeichnet diese ‚Rede zur Poesie‘ den Weg nach, auf dem Gedichte es LeserInnen gestatten, sich selbst in ihre Beziehungsfäden zu knüpfen, diese dort zu kappen und hier mit neuem Zug zu versehen, sie anzuschlagen und in ein ganz eigenes Schwingungsmuster zu bringen.
Christoph Meckel widmet sich den „Kunstfiguren“, die, in Wort und Bild, schon ganz am Anfang sein Werk bevölkerten und heute noch immer – „wie vor 30 oder 7 Jahren“ – seine vertrauten Begleiter sind.
Vom Weiterleben des Sonetts. Münchner Rede zur Poesie Nr. 10.
Die in diesem Band versammelten Vorträge wurden im Rahmen des vom Lyrik Kabinett veranstalteten Begleitprogramms zur Marbacher Ausstellung Celan als Übersetzer im Literaturhaus München im Februar 1998 gehalten.