B.K. Tragelehn: Poesiealbum 333
Kern dieser Lyrik ist der zerrende Konflikt zwischen Zuständen des Werdens und Vergehens.
Gabriel Rosenstock: Ein Archivar großer Taten
„Von Heinrich Heine hat er die Spitzzüngigkeit und Schärfe, von Wilhelm Busch den boshaften Humor, von Shakespeares Limericks den Weltverstand, von Kurt Schwitters die Verspieltheit, von japanischen Haikus die Prägnanz erotischer Anspielungen.“, will Dorothea von Törne erkannt haben.
Theodor Kramer: Lied am Rand
„Mich wundert, daß die Epoche, die so sehr auf Bestandsaufnahme und Wiederentdeckungen aus ist, noch immer diesen großen Dichter übersieht, diesen Österreichischen Juden, der unter Bauern, Ziegelbrennern zu Hause war…“ Diese Worte Stephan Hermlins haben zur Entstehung des vorliegenden Auswahlbandes beigetragen; er soll die Wiederentdeckung Theodor Kramers befördern.
Anna Achmatowa: Enuma elisch / Traum im Traum
Da sowjetische Exegeten von der Literatur stets „Geschlossenheit“ erwarteten, wurde Anna Achmatovas letztes großes Werk „Enuma elisch“ jahrzehntelang nur stiefmütterlich behandelt. Es galt als nicht wirklich existent, zumindest als unvollendet. Indessen hielt sie es selbst, wie zahlreiche Briefe belegen, für ihre wichtigste Schöpfung, ja, sogar für ihr dichterisches Testament schlechthin. Mit der vorliegenden Übertragung wird der Text zum ersten Mal auch im deutschsprachigen Raum bekannt.
Franziska Raimund: CHIAROSCURO / Das Helle und das Dunkle
In diesen Gedichten ist das Ich der Dichterin stets präsent, unverstellt, uneitel und mit klarer Sprache, die ohne Kapriolen auskommt.
Cyrus Atabay: An diesem Tage lasen wir keine Zeile mehr
Die geographische Ruhelosigkeit, die sein Leben mit immer anderen Aufenthalten ausmacht, findet sich – in anderer Form – in seinen Gedichten wieder.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Anthologika – Nur Bestes ist gut genug (Teil 7)
Zwei wortführende Dichter des 20. Jahrhunderts, Ezra Pound und René Char, haben in ihren späten Jahren je eine Lyrikanthologie vorgelegt.
L’ubomír Feldek: Poesiealbum 269
Er bricht Tabus, nicht um Mut zu beweisen, sondern Verantwortung; sein Spaß an treffsicheren Pointen und seine Fabulierlust scheinen unerschöpflich zu sein; Ironie und Sarkasmus sind Angriff und Schutz der eigenen Verletzlichkeit.





















