Theo Buck: Zu Paul Celans Gedicht „Was näht…“, Erich Arendts „Danach…“ und Ernst Meisters „Ein Wort“
Ein Dreigestirn.
Liebesgedichte als LIEBESGEDICHTE.
Dichter aus jenem Land – mit Gedichten aus jener Zeit.
Erinnerung als Mahnung in den Vers, Erlebt-Erfahrenes ins Bild zu bringen, das besagt schon der sachlich-spröde Titel von diesem Gedichtband Erich Arendts, entstanden in den Jahren 1967 bis 1976.
Erich Arendt hat seinen letzten Gedichtband 1981, nur drei Jahre vor seinem Tod, „entgrenzen‟ genannt und man kann das Wort als die umfassende, große Metapher für sein Dasein und Dichten nehmen.
Spricht man fast 40 Jahre nach seinem erscheinen immer noch von einem hermetischen Gedichtband?
Aus Anlaß des 75. Geburtstages von Erich Arendt am 15.4.1978 als 18. Erato-Druck herausgegeben.
Aus Notizen von Adolf Endler anläßlich der Neuausgabe von Erich Arendts „Tolú‟: Der Band „Tolú‟ steht gleichermaßen am Beginn des entscheidenden schöpferischen Aufschwungs des Dichters, wie er die Zeit des relativ konventionellen „Gelegenheitsgedichtes“ beschließt.
Mit „Zeitsaum‟, dem 9. Band der Werkausgabe, werden die Gedichte grenznah.