Wystan Hugh Auden: Poesiealbum 92
„Ein Poet im ursprünglichen, ein Literat im besten Sinn, ein Mann, seinem Talent gewachsen.‟, wie es Heiner Müller nachruft, nachdem er die Bücher von Auden gelesen hatte.
„Ein Poet im ursprünglichen, ein Literat im besten Sinn, ein Mann, seinem Talent gewachsen.‟, wie es Heiner Müller nachruft, nachdem er die Bücher von Auden gelesen hatte.
PERSPEKTIVE IM FEBRUAR / ANTWORT AUF EINE UMFRAGE – Mir will nicht in den Kopf / ein in der Zukunft wartendes Elend,
Die in diesem Sammelband nachzulesenden Texte sind grell, analytisch, oft fragmentarisch; sentimental sind sie nie.
VOLKSLIED – Was ich noch übrig hab: / Wieviel davon ich begrab,
Das Hertz ist weit von dem / was eine Feder schreibt. / Wir dichten im Gedicht / daß man die Zeit vertreibt.
In Dimentscho Debeljanows Lyrik verbinden sich Weltschmerz und Rebellion, Schwärmerei und Ironie anfänglich zu romantisch-verklärten, später zu dekadent-symbolistischen und – unter dem Einfluß des Kugelhagels – zu beinahe realistischen Gebilden, zu einem Lied, das vielleicht doch nicht unnütz von den Wiesen dieser Erde berichtet.
NACHT – Man hat mich Tote aufs Wasser gelegt / ich fahre die Flüsse hinunter
SO, SO! – – Vier Maurer sassen einst auf einem Dach. / Da sprach der erste: „Ach!“
SCHATTEN – Baum, Wolke, Wasser und Schatten / Im Wind, der sie floh und fing,
LEBEN – Ich schreibe keine Geschäftsbriefe, / ich beharre nicht auf dem Termin