Virginia Woolf: Brief an einen jungen Dichter
Virginia Woolfs „Brief an den jungen Dichter“ John Lehmann ist ihre Gebrauchsanweisung für moderne Poesie.
Virginia Woolfs „Brief an den jungen Dichter“ John Lehmann ist ihre Gebrauchsanweisung für moderne Poesie.
Gelesen von Katharina Thalbach und Ralph Dutli.
Bei einer Sammlung von neunundfünfzig Balladen aus dem deutschen Sprachraum kann es nur um eine äußerst beschränkte und sehr subjektive, von Vorlieben geprägte Auswahl gehen.
Beigeordnet ist eine Serie von Schwarz-Weiß-Fotos, die den Blick vom Schreibtisch auch zu einer Topographie des Textes werden lässt: „Blicke auf nichts“.
Angelina Polonskaja’s Poetologie bedient sich einer aufgeladenen, bilddichten Sprache, hinter jedem Abstraktum wittert der Leser ein menschliches Schicksal.
Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er sich an der versonnenen Klugheit, der sprachlichen Schönheit der Achtzehn Pasteten erfreut – oder einfach an den vielen, vielen auf engstem Raum erzählten Geschichten.
Sprachspiel: Mit seiner Stimme und den akustischen Möglichkeiten des Hörfunks um 1970 rollt Ernst Jandl einen Teppich voll abgründigem Wortwitz auf.