Ilse Aichinger: Kurzschlüsse. Wien
Die in den fünfziger Jahren entstandenen Prosagedichte „Kurzschlüsse“, die hier erstmals vollständig versammelt sind, umkreisen die verminten Stellen dieses Geländes.
Die in den fünfziger Jahren entstandenen Prosagedichte „Kurzschlüsse“, die hier erstmals vollständig versammelt sind, umkreisen die verminten Stellen dieses Geländes.
Mit „Lady Feltham“, das mit Nachklängen des Unbewussten um ein Liebeserlebnis während einer Reise nach England kreist, und mit „Valse mélancolique“, einem unsentimentalen Epilog auf sein Leben, schuf Zbynĕk Hejda zwei Schlüsselwerke der tschechischen Lyrik des 20. Jahrhunderts.
Eine Auswahl aus den Gedichtbänden „Biele rukopisy („Weiße Handschriften“, 2007) und „Miznutie anjelov“ („Das Vergehen der Engel“, 2008).
Mit diesen während der letzten zehn Jahre entstandenen philosophischen Parabeln und Gedichten vereint Miodrag Pavlović die Essenz seines Denkens und Dichtens zu einer großen Gesamtschau, ganz profan und transzendent zugleich.
Aber das sind Ausnahmen ist ein „Hohelied der panšalamunschen Religion“. Spielerisch, freudig, frech.
In den Gedichten aus „Alte Wohnsitze“ schlägt der in England gestrandete Blatný einen Bogen zwischen seinem Leben in der Nervenheilanstalt und dem der frühen Jahre, zwischen seinen neuen und alten Wohnsitzen, den englischen Stadtlandschaften und der Umgebung Brünns: ein subtiles Porträt des Dichters auf der Suche nach der gegenwärtigen Zeit zwischen Klinik und Gedächtnis.