Róža Domašcyna: Poesiealbum 354
Róža Domašcyna ist in ihrer sorbischen Heimat zweisprachig aufgewachsen und dichtet auch so.
Róža Domašcyna ist in ihrer sorbischen Heimat zweisprachig aufgewachsen und dichtet auch so.
Tropfenschwerer Tau und das Wort, das durch die Steppe streift – mit Arsenij Tarkowskijs Poesie schlagen wir das Buch der Wunder auf.
Übersetzung aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova.
Die vorliegende repräsentative Auswahl umspannt ein halbes Jahrhundert und versammelt eine Vielfalt lyrischer Formen, Tonlagen, poetischer Ansätze vom „Aufschrei am Rande der Existenz“, den schockhaften lapidaren Gedichten des Anfangs, bis zu den ruhigen, zur Ursprungserzählung tendierenden späten Prosagedichten.
Der Band umfasst eine Auswahl der seit 1985 veröffentlichten Gedichte.
Da ist das engagierte, aktuelle Gedicht, Punktierungen, Quanteme, Induktion und Deduktion, die Metapher.
„Es sind auf einen Punkt zusammengedrängte Nachrichten, einfach auf den ersten Blick und dennoch Rätselgebilde, zu entschlüsseln.“ verrät das Nachwort.
Die vorliegende Auswahl, weitgehend von ihm selbst besorgt, ist ein Querschnitt seines lyrischen Schaffens.