Richard Pietraß: Lustwandel
In drei Kapiteln unterwegs: „Traumsaum“, „Pariser Lust“ und „Sternenstaub“
In drei Kapiteln unterwegs: „Traumsaum“, „Pariser Lust“ und „Sternenstaub“
Richard Pietraß, sächsischer Blauwal in den Seen Brandenburgs, ist ein enthusiastisch Liebender, den weder Sinnestaumel noch Seelenschmerz stumm machten. Seine Liebesfontainen sind Jahresringe.
Wovon spricht die Dichtung zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Noch immer, oder nun erst, von der Wildnis der Gesellschaft.
Alles in allem sind wir in diesen Gedichten keine Freunde von mittelmäßiger Gesellschaft.
Die in einem Zensurgutachten als „Warngedichte“ klassizifierten Texte wurden am 8.8.1985 zur Druckgenehmigung eingereicht.
In seinen Gedichten 1986–1999 tritt Richard Pietraß aus dem Kernschatten von Lebensmitte und Wendejahren.
Eine „eigensinnige, unkorrumpierbare poetische Haltung“ ist das Erkenntniszeichen von Elke Erb.
Ihre im Dialekt wurzelnden naturmagischen Gedichte eines kreatürlichen Ringens sind Leuchtfeuer von der Nachseite des Lebens.