Norbert Langes Gedicht „Rauhfasern“
RAUHFASERN – Auf dem Dach, dresdner, die Filter, Nächte brannten / ab dazwischen, wir mit glühweinwarmen Tassen, //
RAUHFASERN – Auf dem Dach, dresdner, die Filter, Nächte brannten / ab dazwischen, wir mit glühweinwarmen Tassen, //
DER DIE MINUTEN ZÄHLT – Der die Minuten zählt, / der sich um nichts quält: / sieh ihn dir an. //
Es gibt Tage, schwer wie Erde leer, / wie Wasser – manche Leute saufen / sich den Kapitän schön andere ziehen /
STERNSUCHER – Der, hör ich, nachts aus dem Haus geht / und, seh ich, hoch in den Himmel schaut,
,WER SEIN KIND LIEBT, DER ZÜCHTIGT ES‘ – ich weiß, ich habe gelogen // nein, mama, ich hab nicht gelogen /
ZAHME XENIEN V – Wir / Du toller Wicht, gesteh nur offen: / Man hat dich auf manchem Fehler betroffen!
DIE VIELLEICHT LETZTE FLUCHT – O Ihr Heiligen mit den kostbaren Namen, / Die alle über den Kreuzweg kamen.
KINDERREIM – Ist die schwarze Köchin da? / Nein, nein, nein. / Dreimal muß ich rummarschieren, /
SICH BESCHÄFTIGEN … – Es ward zu blass, als Abenteuer, / Aus schönen Augen jenes Feuer. /
Sieh mein kind ich gehe. / Denn du darfst nicht kennen / Nicht einmal durch nennen / Menschen müh und wehe.