Jakob van Hoddis’ Gedicht „Weh mir, dem Gott die nackten Sonnen wies…“
Weh mir, dem Gott die nackten Sonnen wies / Und fahler Höllenstädte grelles Leid. // Und Donner, Licht und Meere reden hieß.
Weh mir, dem Gott die nackten Sonnen wies / Und fahler Höllenstädte grelles Leid. // Und Donner, Licht und Meere reden hieß.
DER MINDESTE LOBET GOTT IN ZEHN DINGEN – O du brennender Berg, o du auserwählte Sonne! / O du voller Mond, o du grundeloser Bronne!
EPISTEL – Liebe Freundin, ein Dach ist schön / Wenn Regengüsse niedergehn / Im Ofenloch Feuer loht
… UND EUCH ZUM TROTZ – PARIS 1934 – Daß diese Zeit uns wieder singen lehre / Die guten Lieder eines bösen Spotts
DER SOHN – Der warme Rücken des Vaters, den ich als Kind suchte, / der Waldrand, gestern schon /
FRAGE UND ANTWORT – „Der die Welt erfuhr, / faltig und ergraut, / Narb an Narbenspur /
TEICH – sagt er: das leid ist ein teich. / sag ich: ja, das leid ist ein teich. / weil das leid von fischen durchschossen
VOR SEINER HÜTT IM LAUBWALD STEHT / der anachoret; / die sonn berührt den horizont,
KURZES LIEBESGEDICHT – Weißt du noch, / wie wir auf dem Teppich geblieben sind?
AN DEN ANGLER IN MONETS BILDERN – merk dir nie an den wolken (wenn / da ein meer ist – & da /