Michael Hamburger: Das Überleben der Erde
Das Gedicht sucht die Zeichen der Selbstlosigkeit, Ungesteuertheit, Machtlosigkeit des Planeten, die Zeichen der unbeabsichtigten Harmonien und der Liebe.
Das Gedicht sucht die Zeichen der Selbstlosigkeit, Ungesteuertheit, Machtlosigkeit des Planeten, die Zeichen der unbeabsichtigten Harmonien und der Liebe.
Tod ist hier sowohl Vergehen und Verlust als auch Übergang, verwandelte Präsenz.
33 Traumgedichte des wichtigsten britischen Nachkriegslyrikers: ihr Ton ist Sachlichkeit und Melancholie, ihr Kern ist die Rückwendung und Rückkehr aus dem Vektoriellen der Zeit, die Einkehr in etwas Blasenrundes, Ursprünglich-Sicheres, Träumendes.
Für Jean Cocteau, der Genet entdeckte, bedeuten „seine Gedichte das einzige große Ereignis der Epoche: Hier aber haben wir die Einsamkeit und das Funkeln eines dunklen Sternes vor uns.“
Mit diesem Buch wird Andrea Zanzotto zum ersten Mal in deutscher Sprache vorgestellt.
Das Frühwerk (1951–1968) von Andrea Zanzotto liegt dieser zweisprachigen Ausgabe zugrunde.
Dokumentarische Präzision und ins Surreale überbordende Bilderfluten, intime Skizzen und mit scharfer Ironie vorgebrachte Gesellschaftskritik – in Xiao Kaiyus Lyrik gehen die verschiedenen sprachlichen Ausdrucksmittel, die sich die chinesische Poesie seit dem Ende der Kulturrevolution erschlossen hat, eine symbiotische Verbindung ein.
Jan Opelik nannte ihn in seiner Grabrede im November 1989 den „Fürsten der zeitgenössischen tschechischen Poesie“.
Dieses Sammlung von vierzig Dichtern versteht sich als Fortsetzung von BRASILIANISCHER POESIE DES 20. JAHRHUNDERTS, Sonderreihe dtv, 1975, und versucht, Einblicke in die Hervorbringungen des abgelaufenen halben Jahrhunderts von Dichtern, geboren zwischen 1920 und 1945, zu vermitteln. Dabei stützt sie sich weitgehend auf Carlos Nejars ANTOLOGIA BRASILEIRA CONTEMPORANEA aus dem Jahre 1986 mit 52 Poeten und ergänzt sie durch die Hinzuwahl von sechs Namen aus der großen Anzahl lebender Dichter und Dichterinnen des Kontinentlandes.
„Für Galaktion gäbe jeder Georgier alle anderen Dichter des XX. Jahrhunderts ohne zu zögern her, für den großen Symbolisten im Weltkreis der Yeats, Blok, Mallarmé, für den wirrbärtigen Trinker, der sich vor einigen Jahren mit dem Ausruf „Das Meer! Das Meer!“ aus dem Fenster gestürzt hat, für den schwierigsten und volktümlichsten georgischen Dichter unseres Jahrhunderts.“ weiß Adolf Endler zu berichten.