Uwe Grüning: Poesiealbum 280
Die Gewalt des Paradoxons bewegt die Gedichte.
Mit breitem Hut entfaltet der massige Magier ein Panorama des australischen Kontinents wie die Schattengewächse seiner schicksalsgeprüften Kinderseele.
Auf buchstäblich zauberische Weise gehen diese Verse auf Stimmenfang.
Gedichte sind für die Dichterin eine stille Unterhaltung… ein lautloses Vorsichhinsprechen… Selbstgespräch… Mitteilung an andere… ein leises Nachrufen.
Die Gedichte des schwedischsten der schwedischen Dichter sind Fluchtburgen seiner Seelenpanik und zugleich Brückenköpfe im funkelnden Kosmos.
Pionteks Lyrik geht vom Natur- zum Erzählgedicht und zum topografischen Gedicht.
Die Sichtweise der Autoren jedoch bleibt pragmatisch-realistisch und schafft so Werke von faszinierender Leuchtkraft und Präzision.