Marina Zwetajewa: Liebesgedichte

Zwetajewa-Liebesgedichte

„Ich gehe für Minuten fort…“
Die Arbeit auf dem Tisch (das Wort
Der Faulen hieße Chaos) blieb
Wirr aufgehäuft. Wohin’s dich trieb,

Frag ich Paris, such deine Spur.
Denn in den alten Märchen nur
Schwingt man zum Himmel sich empor!
Wer weiß, wohin ich dich verlor?

Im Schrank, zwei Kirchentüren breit,
Stehn alle Bücher aufgereiht.
Nicht eine Zeile fehlt darin.
Doch du, doch du: Wohin, wohin?

Dein Gesicht und dein Wort,
Deine Schultern sind fort.
Wie schutzlos ich bin!
Wohin nur, wohin

Übersetzt von Waldemar Dege

 

 

Nachwort

Erwiderte Liebe ist für mich eine Sackgasse. Nicht Seufzer suche ich, sondern Auswege.
M.Z.

Liebe, Leidenschaft, Leben, Literatur – für Marina Zwetajewa hingen sie aufs widersprüchlichste und radikalste zusammen. Ohne Kompromisse strebte die Russin eine Intensität an, die ihrem romantischen Absolutheitsanspruch genügen sollte. Das mündete in große Dichtung, während die sogenannte Lebenswirklichkeit hinter den Idealen nicht nur zurückblieb, sondern sich als zunehmend feindlich erwies. Zwetajewas Selbstmord am 31. August 1941 in Jelabuga beendete den Versuch, zusammenzuführen, was sich nicht zusammenzwingen ließ. Das poetische Rebellentum kapitulierte vor Krieg, Armut, Einsamkeit und Stalins Schergen.
Aufrührerischer Eigensinn charakterisiert Zwetajewa von Anfang an. 1892 als Tochter einer Pianistin und eines Kunsthistorikers in Moskau geboren, weigert sie sich schon früh, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten, und wählt statt der Musik die Poesie. Zu ihren Lieblingsdichtern gehören Goethe, Novalis, Hölderlin, Heine, Hauff. Noch als Gymnasiastin bringt sie 1910 – vier Jahre nach dem Tuberkulosetod der Mutter – ihren ersten Gedichtband, Abendalbum, heraus, worauf sie von Maximilian Woloschin in seine Künstlerkolonie auf der Krim eingeladen wird. Hier lernt sie Sergej Efron kennen, den sie 1912 heiratet und dem sie trotz zahlreicher Liebschaften und widriger Lebensumstände bis zuletzt die Treue halten sollte. Im selben Herbst kommt die gemeinsame Tochter Ariadna zur Welt. Familie und Kunst: Sind sie vereinbar? Zwetajewas Vitalität läßt keinen Zweifel aufkommen, doch der Konflikt ist vorprogrammiert. In rascher Folge entstehen Gedichte, Bekanntschaften, unter anderem mit der Lyrikerin Sofija Parnok, in die sich Zwetajewa heftig verliebt. Die Affäre findet ebenso einen poetischen Niederschlag wie die anschließende intensive Freundschaft mit Ossip Mandelstam, dem Marina ihr Moskau „zum Geschenk macht“, und wie die platonische Verehrung von Alexander Blok und der Dichterkollegin Anna Achmatowa.
Die Geburt der zweiten Tochter, Irina, fällt ins Revolutionsjahr 1917, bald darauf verschwindet Sergej Efron, der auf seiten der Freiwilligenarmee gegen die Bolschewiken kämpft, in den Bürgerkriegswirren. Fünf Jahre weiß Zwetajewa nichts über sein Schicksal, führt ein spartanisches, unstetes Leben im Chaos der Hauptstadt. Zuflucht vor Hunger und Alleinsein findet sie in Schauspielerkreisen; ihre „androgyne“ Liebe gilt insbesondere Jurij Sawadskij und Sonja Holliday. Daneben schreibt sie Tagebuchprosa, Briefe, Versdramen und Gedichte von expressiver Kraft und bewundernswerter Unbeugsamkeit. Im Februar 1920 stirbt Irina an Unterernährung. Rund zwei Jahre später folgt Zwetajewa ihrem Mann, der als Weißgardist über Konstantinopel nach Prag geflüchtet war, in die Emigration. Von 1922 bis 1926 lebt sie in Prag und Umgebung, von 1926 bis 1939 in verschiedenen Pariser Vororten, immer am Rand des Existenzminimums und zunehmend isoliert. Lebenswichtig werden ihr in dieser Zeit Brieffreundschaften, die sie häufig mit Dichtern (Boris Pasternak, Rainer Maria Rilke, Nikolaj Gronskij, Anatolij Steiger) und Literaturkritikern (Alexander Bachrach, Jurij Ivask) unterhält. Gerade die Abwesenheit der Partner schafft jenen Sehnsuchtshorizont, den Zwetajewa mit ihrer Imagination – und ihren Projektionen füllt. Ihren Gefühlen läßt sie dabei freien Lauf, mit einer Heftigkeit und Deutlichkeit, die das Gegenüber meist überfordert. So enden die passionierten „Briefromane“ zwangsläufig in Enttäuschung, Mißverständnis und Protest, überleben aber literarisch.
Völlig außerhalb solcher phantasmatischer Beziehungen steht Zwetajewas stürmische Affäre mit einem Prager Studienfreund ihres Mannes, Konstantin Rodsewitsch. Sie dauert von September 1923 bis Februar 1924 und stößt Zwetajewa tief in die Sphäre der Realerotik. „Sie haben in mir ein Wunder vollbracht“, schreibt sie in einem Brief an den Geliebten, „zum ersten Mal spürte ich die Einheit zwischen Himmel und Erde. (…) Der andere war mir immer ein Hindernis, eine Wand, die ich einrennen wollte, ich konnte nicht umgehen mit lebendigen Menschen. Daher das Bewußtsein: nicht Frau – Geist! Nicht leben – sterben.“ Der amour fou erdet, versöhnt mit dem Körper, entkoppelt Eros und Thanatos. Und findet seinen überwältigenden Ausdruck im poemlangen „Berggedicht“. Künstlerisch noch Übertroffen wird dieses durch das im Zeichen der Trennung stehende „Endgedicht“, das in seiner explosiven Elliptik zum Stärksten in Zwetajewas Werk gehört. Das „Endgedicht“ artikuliert Begehren und Haß, Trauer und Wut, Liebes- und Todessehnsucht, um mit den Worten zu schließen:

Wozu also träumen?
Das Leid – unser Lied!

Verschlungen von dunkler
Flut – aufrecht und schief −
Kein Laut keine Funken −
Gesunkenes Schiff.

Nach diesem grandiosen Fiasko findet Zwetajewa zu Efron zurück. Im Februar 1925 bringt sie einen Sohn, Georgij, zur Welt, dem sie fortan eine geradezu maßlose Mutterliebe angedeihen läßt. Wenig später zieht die Familie nach Paris. Noch in Prag aber dürfte (unter anderem) Rodsewitschs Liaison mit der Tochter des Religionsphilosophen Sergej Bulgakow Zwetajewa zum provokativen Gedicht „versuch, eifersüchtig zu sein“ inspiriert haben, einem Mini-Drama, das trotz heftiger Worthiebe keinen Sieger kennt. Der Eifersuchtsversuch scheitert bzw. mündet in einen Zustand des wütend-traurigen Quitt-Seins, der eine Liebeserklärung kaschiert.
Als Zwetajewa 1926 durch die Vermittlung von Boris Pasternak mit Rainer Maria Rilke in Briefkontakt kommt, entflammt sie aus sicherer Distanz, doch nicht ohne ihre „Liebesmechanik“ bloßzulegen. In ihrem deutsch geschriebenen Brief vom 2. August 1926 heißt es: „Ich habe den Körper immer in die Seele übersetzt (entkörpert!), die ,physische‘ Liebe – um sie lieben zu können – so verherrlicht, daß plötzlich nichts von ihr blieb. Mich in sie vertiefend, sie ausgehöhlt, in sie eindringend, sie verdrängt. Nichts blieb von ihr, als ich selbst: Seele (…). Liebe haßt den Dichter. Sie will nicht verherrlicht werden (,selbst herrlich genug!‘), sie glaubt sich ja als ein Absolut, einziges Absolut. Sie traut uns nicht. In ihrem tiefsten weiß sie, daß sie nicht herrlich ist (darum so herrisch!), sie weiß, daß alle Herrlichkeit – Seele ist, und wo Seele anfängt, endet der Leib.“ Im selben Brief träumt Zwetajewa freilich davon, den Kopf in Rilkes linke Schulter „einzugraben“, Rilkes „Herz zu küssen“, und drängt auf eine Begegnung. Rilke, schon schwer krank, antwortet mit sachter Zurückhaltung („… daß wir wie zwei Schichten, zwei Lagen, dichtzart, zwei Hälften eines Nest’s wären…“). Zu einem Treffen der beiden Dichter kommt es nicht. Um so intensiver trägt Zwetajewa ihre Liebe nach, als sie von Rilkes Tod erfährt. Ihr Gedicht-Nekrolog „Neujahrsbrief“ suggeriert fast heitere Nähe, ohne besitzergreifend zu sein. Im Reich der Literatur steht der Mythos dem Menschen, der Körper der Seele nicht mehr im Wege.
In der Pariser Zeit, die von Armut und wachsender Isolation geprägt ist, bleibt Zwetajewas „Sehnsucht nach dem Chaos der Hände und Lippen“ unerfüllt, die Liebe auf epistolarische Romane beschränkt. Glück ist damit kaum verbunden. Als der junge Dichter Nikolaj Gronskij mit fünfundzwanzig an einem Unfall stirbt, schreibt Zwetajewa den berührenden Zyklus „Grabmal“; dem tuberkulosekranken (homosexuellen) Anatolij Steiger, den sie in ihren Briefen mit mütterlicher Leidenschaft umwirbt, widmet sie die „Gedichte an eine Waise“. Doch was sie mit verschwenderischem Ungestüm gibt, kommt nicht an. Und die Entfremdung – von der Umgebung, der Zeit – wird immer größer.
1937 muß Efron Frankreich fluchtartig verlassen, nachdem er als Leiter des (vom sowjetischen Geheimdienst finanzierten) „Verbandes der Heimkehrer in die UdSSR“ in ein politisches Attentat verwickelt worden war. Die Tochter Ariadna ist zuvor freiwillig in die Sowjetunion zurückgekehrt. Was tun? Zwetajewa ringt um eine Entscheidung, die keine sein kann, weil alle Optionen verhängnisvoll sind. Im Juni 1939, nach der von ihr schwer beklagten Besetzung der Tschechoslowakei durch die Hitler-Truppen, schifft sie sich mit dem Sohn nach Leningrad ein. Doch kaum ist die Familie in der Nähe von Moskau vereint, wird Ariadna verhaftet, dann Sergej Efron. Zwetajewa findet kein Auskommen, keine Bleibe, hangelt sich von Provisorium zu Provisorium, in ständiger Angst. Ihre Lebens- und Schaffenskräfte drohen zu versiegen, wovon die Briefe erschütterndes Zeugnis ablegen. An Wera Merkurjewa schreibt sie am 31. August 1940: „Mit dem Wechsel der Orte verliere ich allmählich das Gefühl für die Wirklichkeit: Ich werde immer weniger und weniger, wie jene Herde, die an jedem Zaun ein Büschel Wolle ließ… Bleibt nur mein grundsätzliches Nein.“
Zwetajewa weigert sich, bemitleidet zu werden; für Freundschaft ist sie dankbar. Einige ihrer letzten Gedichte sind an den Literatur- und Kunstwissenschaftler Boris Tager gerichtet, elegische Botschaften von luzidem Schmerz. Noch einmal geht es um Liebe, aber im Wissen, daß es für jenes „Feuer“ zu spät ist. Alt ist die Liebe, alt, „doch in der Brust das Weh / ist älter als die Liebe, älter noch als sie“. Das klingt wie ein fernes Echo auf Zwetajewas Briefbekenntnisse an Alexander Bachrach vom August 1923: „Das Schmerzhafte in der Liebe ist persönlich, das Erquickende gehört allen.  (…) Der Schmerz ist das Du in der Liebe, unser persönliches Signum.“ Und: „Bei mir ist alles – Brand! Ich kann gleichzeitig zehn Beziehungen (entsetzlich: ,Beziehungen‘!!) unterhalten und dabei jedem aus tiefster Seele versichern, er sei der einzige. Aber die geringste Drehung des Kopfes von mir weg – ertrage ich nicht. Das SCHMERZT (…) Unter der Haut ist nur zuckendes Fleisch oder Feuer: ich: Psyche. Ich passe in keine Form, nicht einmal in die weiträumigste meiner Gedichte! Ich kann nicht leben.“

Es gibt einen Unmöglichkeitstopos in Zwetajewas Lieben und Leben, und es gibt die Literatur, die ihn ständig unterläuft. Denn in der Dichtung gelingt ihr, was sich sonst standhaft verweigert, zum Scheitern verurteilt ist. Und gelingt wohl nur um den Preis dieses Versagens. Zwetajewa hat darin weniger eine Tragik gesehen als eine Art Gesetzmäßigkeit, die freilich auf Dauer kräftezehrend war. Aber solange die Verse sich schrieben, schonte sie sich nicht, nach dem Motto: „vom Leid zum Lied“.
Ihre Liebeslyrik ist ebenso facetten- und kontrastreich wie ihr androgynes Wesen: herrisch, zärtlich, aufmüpfig, fordernd, verletzlich, emphatisch, scharfsinnig, dramatisch, exaltiert, aber nie sentimental. Und dies unabhängig davon, ob sie sich an Mann oder Frau, an einen nahen oder fernen Geliebten, an einen bekannten oder unbekannten Adressaten richtet. Nur Harmonie wird man vermissen, dazu ist Zwetajewas Naturell viel zu kämpferisch, ihre Sprache – trotz großer Musikalität – zu expressiv und widerborstig. Manches in ihren Gedichten tut weh, nicht zuletzt die Paradoxa und die schneidenden männlichen Reime. Und jene Direktheit, die weder das Ich noch den Andern schont. Diese Direktheit bedeutet Lebendigkeit, Nacktheit, Verzicht auf schönende Konvention. Am radikalsten hat Zwetajewa sie in ihrem „Berg-“ und „Endgedicht“ verwirklicht, die zu den packendsten Zeugnissen europäischer Liebeslyrik des 20. Jahrhunderts gehören.
Die Poeme sind Beichte, Anrufung, Drama, Klage, Zwiegespräch, hochtemperiert (worauf schon die exzessive Satzzeichengebung hinweist) und voller mythologisch-biblischer Vergleiche, die jedoch als Geschmacksverstärker bzw. Kontrastfolie, nicht als ästhetischer Zierat fungieren. So heißt es über den Prager Petřin-Berg, den Schauplatz der Liebe, ironisch: „Kein Parnaß, kein Sinai – / Bloß ein kahler Übungshügel“ Und:

Ein Paradies – nicht wie’s im Buch
Steht – nein, vom Wind durchweht!
Wir gingen mit dem Berg zu Bruch,
Er riß uns mit: – He! Hingelegt!

Das Aufgebot an Anspielungen steht im Dienste intimster (Selbst-)Entlarvung, so wie das Staccato der Sprache alles zur Weißglut bringt.
Zu Zwetajewas genuiner Dramatik gehört es, „sogar das Eis brennen“ zu lassen und Masken herunterzureißen. Die vielen imaginierten Rollen (Eva, Lilith, Phädra, Ophelia, Magdalena) sowie die zahlreichen Identifikationsfiguren ihres Lebens (von Casanova und Napoleon bis Sarah Bernhardt, Maria Baschkirzewa und Rainer Maria Rilke) dienen ihr letztlich nur dazu, sich abzustoßen, zu ihrem eigensten Kern vorzustoßen. Auch ihre rückhaltlose Liebeshingabe, so fordernd-vereinnahmend sie sich im einzelnen auch gebärdet, zielt über das konkrete Gegenüber hinaus. Dazu hat sich Zwetajewa in Briefen, Essays, vor allem aber in ihren Tagebuchaufzeichnungen und – was die lesbische Liebe betrifft – in ihrem 1932 auf französisch verfaßten Text „Mon frère féminin. Lettre à l’Amazone“ vielfältig geäußert. Nirgends aber formuliert sie ihr persönliches Verhältnis zum Phänomen Liebe so treffend wie in einer Tagebuchnotiz aus dem Jahre 1918: „Ich bin keine Heroin der Liebe, ich verliere mich niemals an den Geliebten, immer – an die Liebe.“ Für das Leben taugt solch romantischer Eros wenig, für die Literatur um so mehr. Zwetajewa ist unbestritten eine der großen Liebeslyrikerinnen der Moderne.

Ilma Rakusa, Nachwort

Marina Zwetajewa

ist eine der großen Lyrikerinnen der Moderne. Liebe, Leidenschaft, Leben, Literatur hingen für sie aufs widersprüchlichste und radikalste zusammen. Ohne Kompromisse strebte sie eine Intensität an, die ihrem romantischen Absolutheitsanspruch genügen sollte. Das mündete in große Dichtung, während die sogenannte Lebenswirklichkeit hinter den Idealen nicht nur zurückblieb, sondern sich als zunehmend feindlich erwies. Zwetajewas Liebeslyrik ist ebenso facetten- und kontrastreich wie ihr androgynes Wesen: herrisch, zärtlich, aufmüpfig, fordernd, verletzlich, emphatisch, scharfsinnig, dramatisch, exaltiert, aber nie sentimental. In einer Tagebuchnotiz aus dem Jahre 1918 formuliert die Russin ihr persönliches Verhältnis zum Phänomen Liebe: „Ich bin keine Heroin der Liebe, ich verliere mich niemals an den Geliebten, immer – an die Liebe.“

Insel Verlag, Klappentext, 2008

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Beitrag zum 70. Todestag von Marina Zwetajewa:

Bettina Wöhrmann: Der Granatapfelkern Persephones
Ostragehege, Heft 64, 2011

Fakten und Vermutungen zur Autorin
Fakten und Vermutungen zur Herausgeberin Interview + DAS&D
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Ilma Rakusa-Verleihung des Schweizer Buchpreises 2009.

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